Bitte helfen Sie mit!


Durch die Rechtschreibreform haben wir in Deutschland keine einheitliche Schriftsprache mehr. De facto schreibt nun jeder, wie er will. Die Zeitungen haben ihre Hausorthographien, die Kinder lernen nach den neuen Regeln, die die Zwischenstaatliche Kommission erarbeitet hat, und Erwachsene schreiben überwiegend nach der traditionellen Schreibweise.

Die Rechtschreibreform wurde dem Volk aufgezwungen. Die künstlich geschaffene neue Schriftsprache hat ihr Ziel, den Schülern das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern, verfehlt. Die Fehlerzahlen sind gestiegen. Der Großteil der Bevölkerung empfindet die Reform als ein großes Ärgernis.

Das Thema Rechtschreibreform ist nach dem Erscheinen des neuen Berichtes der Zwischenstaatlichen Kommission wieder ins Blickfeld der Medien gerückt. Die derzeitig günstige Stimmung wollen wir nutzen und mit einer Resolution in die Öffentlichkeit gehen.

Die Resolution wurde von Frau Claudia Ludwig vom Verein für lebendige deutsche Sprache und Frau Astrid Mannes erarbeitet. Derzeit wird sie an alle Verbände, Vereinigungen und Institutionen geschickt, von denen Unterstützung erhofft werden darf.

Bei dieser Protestaktion sollen nicht Einzelpersonen gewonnen werden, sondern Verbände, Vereine, Parteien, Unternehmen, Verlage, Institutionen... Sollte es gelingen, neben sehr vielen kleinen auch einige namhafte Vereine/Institutionen zu gewinnen, dann kann diese Resolution viel bewirken.

Bitte unterstützen Sie unsere Aktion mit Ihrer Unterschrift im Namen Ihrer Organisation! Bitte verbreiten Sie diese Resolution weiter und werben Sie weitere Unterstützer!

Ihre Unterstützungsbereitschaft melden Sie bitte an Frau Astrid Mannes:

info@lebendigesprache.de
Astrid Luise Mannes
Alte Röder-Schmiede, Haus 5
Darmstädter Straße 32 e
64404 Bickenbach
Tel./Fax: 06257-905115
Tel.: 06151-319142 (d)

Auf der Webseite der Deutschen Sprachwelt befindet sich eine aktuelle Liste der Unterzeichner.


Wortlaut der Resolution:

Nachstehende Unterzeichner fordern die Kultusminister der Länder und die Zwischenstaatliche Kommission nachdrücklich auf, die Rechtschreibreform sofort zurückzunehmen und die bisherige einheitliche Rechtschreibung wiederherzustellen.

Immer weitere Nachbesserungen verursachen immer weitere Kosten. Dieses Geld sollte besser in die Bildung unserer Schüler fließen.

Begründung:

Die Rechtschreibreform ist gescheitert. Die Neuregelungen sind sprachwissenschaftlich mißlungen und haben nicht zum Rückgang von Schreibfehlern geführt. Sie sind weder eindeutiger noch einheitlicher oder einfacher als die bisherigen Regeln und zeigen Korrekturbedürftigkeit. Weitere Nachbesserungen aber führen zu wachsendem Chaos!

Die neue deutsche Rechtschreibung hat unsere einheitliche Schriftsprache zerstört. Die Bevölkerung hat die neue Orthographie gar nicht oder nur in Teilen angenommen bzw. praktiziert sie nur gezwungenermaßen. Zeitungsverlage haben wegen der großen Mängel eigene Hausorthographien erstellt und sind zum Teil sogar wieder zur bisherigen Rechtschreibung zurückgekehrt.

Mittlerweile herrscht überall das Chaos. Schüler lernen in der Schule eine Rechtschreibung, die immer wieder nachgebessert wird und auf die sie sich nicht mehr verlassen können.

Die Verlage werden durch immer neue Reformen der Reform mit unzumutbaren Kosten belastet. Sie produzieren Bücher, die bei ihrem Erscheinen schon veraltet sind und wegen der begrenzten Schuletats keine Abnahme mehr finden.

Es gibt in dieser Situation nur eine Lösung: zurück zur bewährten einheitlichen Rechtschreibung. Schüler können nur richtig schreiben lernen, wenn die Schreibweisen einzelner Wörter immer dieselben sind.

Nicht die bewährte einheitliche deutsche Rechtschreibung muß verändert werden, sondern deren Regeln müssen einfacher beschrieben werden.